Copyright © Grotte Aguzou 2005
Kontakt
Übersicht
Seite erstellt am: 5/03/05
Französisch I English I Spanish I Deutsch I Niederländisch I Italienisch
Sie befinden sich hier: Inhaltsverzeichnis > Geschichte des Höhlenschutzes
Geschichte und Kultur
Höhlenkunde

Der Anfang war ein erregendes Abenteuer, wobei die Fähigkeiten der Entdecker und der Wissenschaftler beigemischt waren. Alles war mehr als prächtig, alles war neu und unberührt, das normal und im großen und ganzen banal ist.

Achten des Karstes

In seinem berühmten Buch "Abgründe" hat É.-A. Martel im Jahre1894 bewiesen, daß die faulenden Stoffe am Grund der Schluchten Wasserquellen, auf einigen hundert Meter und sogar auf einigen Kilometer davon entfernt verseuchen können. Ihm gelang es die Abstimmung eines Gesetzes, genannt Gesetz Martel vom 15 Februar 1902, zu erwirken. Dieses Gesetz verbietet seit dieser Zeit das Hinauswerfen von toten Tieren und faulenden Abfällen.

Dieses Gesetz war eines der ersten in der Welt, welche die Menschen verpflichteten den Karst zu achten. Es wurde aber nicht immer streng angewendet. Große Forscher wie A. Bourgin, N. Casteret, G. de Lavaur, B. Gèze und R. de Joly fuhren fort für Kadaver in den Karstabgründen zu signalisieren.

Trotzt der Empfehlungen und Sanitätsprojekten, ist es nicht selten auch heute man Kadaver während einer Expedition zu finden.

 

 

Text von Claude Viala, Vorsitzender der Französischen Föderation für Höhlenkunde
(Fédération Française de Spéléologie) seit 1996 bis 1999.
Fragment von "Spelunca Mémoires" n°23 Jahre 1997.
(Fortgesetzt mit Schutzhandlungen )